Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt
von Carol Dweck
Mein Freund und Partner Carsten Bergmeier hat mir dieses Buch empfohlen. Und ich kann nur sagen: Danke. Was ich mir in mühseliger Puzzle-Arbeit in den letzten Jahren selbst zusammengesucht habe, wird hier in komprimierter Form bestätigt. Die amerikanische Psychologieprofessorin beschreibt leicht nachvollziehbar den Unterschied zwischen einem starren und einem flexiblen Selbstbild. Kern des Ganzen ist – wie fast immer bei mir – die Frage nach der grundsätzlichen Veränderbarkeit des Menschen, seines Könnens, seines Denkens, seiner Fähigkeiten.
Wer die Schnautze gestrichen voll hat vom elitären Denkansatz des geborenen Genies, von der Selbsterkenntnis, eben nicht als solches geboren zu sein, wer erkannt hat, dass irgend etwas faul ist an dem Gedanken „Da kann man nichts machen“, der sollte sich dieses Büchlein schnellstens besorgen. Es bildet eine solide Grundlage, um gewohnte Opferhaltungen aufzugeben und sich in eine Stimmung und Haltung poisitver Veränderung zu bringen. Ja, dafür bedarf es Zeit, Mut und Geduld. Doch es lohnt sich. Wer über ein flexibles Selbstbild verfügt oder es sich aneignet, kann nicht nur viel mehr erreichen, man entdeckt noch etwas viel Wichtigeres, etwas Unbezahlbares: die eigene Lebenskraft und – freude. In meinen Seminaren sage ich immer: Ich kennen keinen, der ein zweites Leben im Schrank hat. Also mache doch das Beste aus diesem Leben. Vor dem Hintergrind dieser Buchempfehlung möchte ich diese Aussage etwas abwandeln. Du hast nicht ein Leben. Wenn Du flexibel, lern- und veränderungsfähig bist und bleibst, wirst Du ganz viele Leben haben und leben. Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Lektüre.
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